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Herren Bundesliga Rückblick  - Adieu München :(

  • Autorenbild: Jonas Henschler
    Jonas Henschler
  • 24. März
  • 4 Min. Lesezeit


Wer hat gespielt? Playoffs (3/5)      UHC Sparkasse Weißenfels vs. Floor Fighters Chemnitz – 5:3 (4/5)      UHC Sparkasse Weißenfels vs. Floor Fighters Chemnitz – 6:7 (3/5)      MFBC Leipzig vs. SSF Dragons Bonn – 8:5 (4/5)      MFBC Leipzig vs. SSF Dragons Bonn – 5:6 n.V.

 

Playdowns (2/3)      FBC München vs. VfL Red Hocks Kaufering vs.  – 5:6 n.V.

Weißenfels gegen Chemnitz – was ging ab? Kann man wirklich schon nach 20 Sekunden Stress mit dem Schiedsrichter bekommen? Ja, wenn man Jonas Hoffmann heißt und sein Stock anscheinend schneller zuschlägt als der Gong bei einem Boxkampf. Die Schiedsrichter hoben den Arm, eine aufgehobene Strafe lief ungewöhnlich früh, aber Weißenfels überstand diese erste Bewährungsprobe ohne Folgen.

Die Gäste eröffneten das Torekonto: Eine finnisches Kombinationsspiel: Kivinen mit dem Turbo außen vorbei am Weißenfelser Verteidiger, legt auf Väänänen, der zum 0:1 einnetzt. Doch Weißenfels antwortete prompt: Kostrhun entdeckt Kukkonen völlig allein am langen Pfosten, der packt den Volley aus – 1:1, die Weißenfelser Fans jubeln!

Auffällig: Weißenfels diesmal erstaunlich defensiv. Chemnitz suchte mit hohem Tempo über die Außenseiten den schnellen Abschluss, aber Weißenfels verteidigte diszipliniert. Der Ballbesitz war phasenweise ausgeglichen, das Tempo hoch, die Spannung greifbar.

Und jetzt? Die Serie stand 1:1, das Spiel kippte zugunsten der Hausherren, Weißenfels sicherte sich das 2:1 in der Serie, steht mit einem Bein im Finale. Aber der Sonntag? Der hatte andere Pläne. 

Chemnitz erzwingt Spiel 5!

Die Floor Fighters Chemnitz haben sich mit einer starken Aufholjagd ein alles entscheidendes Spiel fünf gesichert! In einer packenden vierten Halbfinalpartie setzten sie sich gegen den UHC Sparkasse Weißenfels durch und dürfen nun am kommenden Samstag vor heimischem Publikum in der Richard-Hartmann-Halle um den Finaleinzug kämpfen.

Dabei sah es lange nicht nach einem weiteren Spiel in dieser Serie aus. Weißenfels startete furios und führte nach dem ersten Drittel bereits mit 4:1. Besonders spektakulär: Zwei Treffer erzielte der Rekordmeister mit Distanzschüssen von der Mittellinie. Kurz nach Beginn des zweiten Drittels hatten die Gastgeber sogar das mögliche 5:1 auf dem Schläger, doch Chemnitz-Keeper Lukas Thieme parierte stark. Im direkten Gegenzug verkürzte Chemnitz auf 4:2, der Wendepunkt der Partie. Die Floor Fighters wurden immer stärker und entschieden das zweite Drittel mit 4:0 für sich.

Auch im Schlussdrittel erwischten die Gäste den besseren Start. Magnus-Ernst Scholz traf mit Hilfe des Innenpfostens zum 6:4. Weißenfels antwortete in Überzahl mit dem Anschlusstreffer, doch auch Chemnitz nutzte sein Powerplay und stellte den alten Abstand wieder her. Der UHC warf in den letzten Minuten alles nach vorne und kam noch einmal auf 7:6 heran. 90 Sekunden vor Schluss hielt Pascal Reichert einen Penalty von Tomas Novodny und lies dem UHC noch Hoffnung auf den Ausgleich. Chemnitz defensiv allerdings nicht mehr zu überwinden.

Jetzt ist alles angerichtet für ein spektakuläres Entscheidungsspiel! Am Samstag heißt es in Chemnitz: Alles oder nichts, wer gewinnt, zieht ins Finale ein!


 

Leipzig gegen Bonn – was ging ab? Entscheidung vertagt, Bonn erzwingt Spiel 5!

Die Halbfinalserie zwischen dem MFBC Leipzig und den SSF Dragons Bonn bleibt ein absoluter Krimi! Nach einem Leipziger Sieg in Spiel drei schlugen die Dragons in einer dramatischen Partie zurück und erzwangen mit einem Overtime-Erfolg ein alles entscheidendes Spiel fünf am kommenden Samstag in Bonn.

Spiel 3: Leipzig mit erstem Sieg nach 60 Minuten

Erstmals in dieser Serie fiel die Entscheidung in der regulären Spielzeit. Dabei begann das Spiel gewohnt ausgeglichen. Arian Trützschler brachte Leipzig früh in Führung, doch Bonn antwortete mit einem 1:2 nach dem ersten Drittel. Danach kippte das Spiel zugunsten des MFBC. Mit mehr Spielkontrolle und effektiverer Chancenverwertung zogen die Leipziger auf 4:2 davon. Zwar verkürzte Bonn noch vor der zweiten Pause auf 4:3, doch im Schlussdrittel machte Leipzig den Sack zu und siegte am Ende mit 8:5. Damit hatte der MFBC den ersten Matchball für das Finale.

Spiel 4: Verlängerung und späte Dramatik!

Die Leipziger starteten mit viel Selbstvertrauen und führten nach 20 Minuten verdient mit 3:1. Doch Bonn kämpfte sich zurück. Im zweiten Drittel glichen die Dragons zum 3:3 aus und gingen im Schlussabschnitt sogar zweimal in Führung. Leipzig blieb jedoch dran und 27 Sekunden vor der Schlusssirene war es Samuli Kolho, der mit seinem Treffer die Verlängerung erzwang. Dort entschied Topscorer Florian Weißkirchen das Spiel zugunsten der Dragons und sicherte Bonn ein alles entscheidendes fünftes Spiel.

Das Spiel wurde jedoch von einer unschönen Szene überschattet. Nach einem Zweikampf ging Bonns Emil Kallio unglücklich zu Boden und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Gute Besserung nach Bonn!

Nun kommt es am Samstag im Sportpark Nord zum großen Finale der Halbfinalserie. Wer gewinnt, zieht ebenfalls ins Finale um die deutsche Meisterschaft ein!


 

Playdowns – Auf Wiedersehen FBC München War’s das jetzt wirklich schon? Ja, leider. Der FBC München muss seine Koffer packen, nach nur zwei Spielen endet die Best-of-3-Serie gegen den VfL Red Hocks Kaufering. Ein 2:0 ist eine klare Sache auf dem Papier. Und auf dem Feld? Da wurde gezittert, geackert und am Ende fehlte München vor allem eins: Kaltschnäuzigkeit.

Denn in der Verlängerung sah es kurz so aus, als würde München das Ding drehen. Doch Chancen blieben Chancen und dann kam er: Juho Laakso, Kauferings Architekt des Klassenerhalts. Von der Mittellinie mit einem flachen Schlenzer, zu lasch gedeckt von Rüger und Kleinhans, der Ball schlüpft flach auf der kurzen Seite durch, Torhüter leicht dran, aber eben nicht genug. 5:6. Abpfiff. Aus. Vorbei.

München steigt ab, Kaufering bleibt noch erstklassig, muss sich aber in der Relegation erneut unter Beweis stellen. 


Foto: Matthias Kuch/ Simon Werbung


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