Herren Bundesliga Rückblick - 1:1/1:1/1:0
- Jonas Henschler
- 17. März
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 4 Tagen

Wer hat gespielt? Playoffs (1/5) Floor Fighters Chemnitz vs. UHC Sparkasse Weißenfels – 8:4 (2/5) Floor Fighters Chemnitz vs. UHC Sparkasse Weißenfels -2:7 (1/5) SSF Dragons Bonn vs. MFBC Leipzig – 4:5 n. PS (2/5) SSF Dragons Bonn vs. MFBC Leipzig – 6:5 n.V. Playdowns (1/3) VfL Red Hocks Kaufering vs. FBC München – 4:3
Was ging bei Chemnitz gegen Weißenfels ab?
War das der erste Schritt zur Wachablösung? Chemnitz hat in Spiel 1 und 2 eindrucksvoll gezeigt, dass sie in dieser Saison Weißenfels nicht nur ärgern, sondern auch dominieren können. Am Samstag legten sie mit einem 8:4-Heimsieg vor, wobei sie ihr Erfolgsrezept gnadenlos durchzogen: Tempo, Körpereinsatz und gnadenlose Effizienz vor dem Tor. Weißenfels fand erst im letzten Drittel ins Spiel, aber da war der Zug schon lange abgefahren.
Spiel 2 am Sonntag begann wie das erste endete: Chemnitz machte Dampf und legte zwei schnelle Tore vor. Doch dann kam die Antwort der Weißenfelser und zwar in Person von Florian Böttcher. Mit einem traumhaften Schlenzer unter die Latte brachte er sein Team zurück ins Spiel. Weißenfels wurde mutiger, hielt dem körperbetonten Spiel der Chemnitzer besser stand und drehte die Partie im zweiten Drittel. Besonders Torhüter Reichert avancierte zum Matchwinner, indem er den Chemnitzern im Schlussabschnitt den Zahn zog. Trotz vieler Chancen wollte der Ball einfach nicht ins Tor, auch die Umstellung auf 6 gegen 5 brachte nichts.
Das heißt: Serie ausgeglichen, Spannung hoch und nächstes Wochenende geht es in die nächste Runde!
Was ging bei Bonn gegen Leipzig ab?
Bonn gegen Leipzig - eine Serie für Drama-Liebhaber! Leipzig hat sich diese Saison schon schwer mit Bonn getan und auch im ersten Halbfinalspiel kamen sie nur schwer in Fahrt. Bonn zog bis zum zweiten Drittel auf 4:1 davon, doch Leipzig ist spätestens jetzt als Comeback-Team bekannt. Und tatsächlich: eine Sekunde vor Spielende rettet Atte Väisänen mit einem Treffer aus dem Slot-Getümmel das Team in die Verlängerung! In der Overtime passierte nichts Zählbares, trotz doppelter Unterzahl von Leipzig. Also Penaltyschießen. Leipzigs Torhüter Jannis Michaelis war zur Stelle, hielt alle 5 und Iven Teßmann war es und entschied das Penalty-Schießen mit dem einzigen Treffer.
Spiel 2 am Sonntag - neues Spiel, gleicher Wahnsinn. Die Drittelstände: 2:2, 3:0, 0:3. Heißt: Wieder verspielte Bonn eine komfortable Führung und Leipzig machte es erneut spannend. Diesmal aber mit anderem Ausgang, denn in der Verlängerung war es Bonns Top-Scorer Florian Weißkirchen, der Leipzigs Serie an Overtime-Siegen beendete.
Damit steht es 1:1 und wir können uns auf weitere enge Duelle freuen. Werden wir die volle Distanz der Best-of-5-Serie sehen? Würde uns nicht wundern!
Was ging im Keller ab? - Herren Playdowns
Das bayerische Duell zwischen Kaufering und München versprach Spannung und hielt Wort. Am Ende hieß es 4:3 für Kaufering, wobei Daniel Wipfler im Mittelpunkt des Spiels stand, mit 3 von 4 Toren war er maßgeblich für den Sieg des Teams verantwortlich. Damit hat sich Kaufering den ersten Punkt gesichert.
Klar ist: Ein bayerisches Team steigt sicher ab. Doch womöglich kommt noch ein zweites dazu, denn in der Relegation könnte es für den Playdown-Verlierer noch ein Nachspiel gegen den unterlegenen Zweitliga-Finalisten geben. Foto: Christiane
Comments